Ca. 14 Tage vor der geplanten Aussaat wird mit bis zu 3 Pflügen, alles Beetpflüge Fortschritt B201 mit Pflugnachläufer und jeweils 5 Scharen, der Boden immer als erstes gepflügt um eine hohe mikrobielle Aktivität zu unterstützen und eine bessere Unkrautunterdrückung zu erreichen. Für unseren Boden (sandigen Lehm) ist das pflügen am vorteilhaftesten.

Unmittelbar vor der Aussaat wird der Boden mit einem gezogenem Feingrubber (5 m Arbeitsbreite) und angehangenen Eggen bis zu 2 mal mit der doppelten Saattiefe gelockert. (Leider noch kein Bild)
Die Aussaat wird seit 2000 mit einer 6m breiten Sämaschine (tschechisches Fabrikat Seci Stroj 40 SEXDJ-150 hergestellt in Roudnice nL ) mit Rollscharen durchgeführt. Durch die ausreichende Schlagkraft ist es fast immer möglich den optimalen Aussaattermin zu treffen. Da die Sämaschine keinerlei Bodenlockerung vornimmt wurde der Zugtraktor (Fortschritt ZT 303) mit Breitreifen ausgestattet.

Um unsere angebaute Kultur zuverlässig bis zur Ernte zu bringen ist es leider unvermeidlich chemischen Pflanzenschutz einzusetzten. Dies wird auf ein Mindestmaß reduziert - aus ökonomischen und ökologischen Gründen. Hilfreich dabei ist der Pflanzenschutzwarndienst, Prognosemodelle (wie ProPlant) welche die evtl. Schäden errechnet und die Schadschwelle (ist die Grenze, wo der zu erwartende Schaden größer ist als die Kosten für eine Behandlung) festlegt. Durch die eigene Pflanzenschutzspritze (Hardi 3500 l mit 21 m Arbeitsbreite und optional Schleppschläuchen) kann zum besten Zeitpunkt mit der dann möglichen verminderten Aufwandmenge und der entsprechenden Mischung ausgebracht werden.

Ebenso wichtig wie der Pflanzenschutz ist die bedarfgerechte Düngung. Unser Betrieb wird nach den Grundsätzen der umweltgerechten Landwirtschaft in Sachsen und nach guter fachlicher Praxis bewirtschaftet. Neben der kombinierten Ausbringung von Flüssigdünger mit Pflanzenschutzmitteln und dem Einsatz von Flüssigdünger pur mit Hilfe von Schleppschläuchen wird auch Grunddünger und KAS mit einem umgebauten W50-Aufsatzstreuer ausgebracht. Es können bis zu 40 dt KAS auf einmal ausgebracht werden. Da wir aufgrund der hohen Flexibilität und Schlagkraft im Frühjahr die erste Stickstoffgabe auf gefrorenen Boden ausbringen können (meist 4:00 bis 8:00 Uhr) und mit extra breiter Bereifung fahren ist das Gewicht kein Problem.

Nachdem, so Gott will, das Getreide wohlbehalten bis zur Zeit der Ernte gekommen ist, warten wir bis zur endgültigen Reife des Getreides und dreschen erst bei einer Kornfeuchte von unter 14,5%, da wir einen Großteil des Getreides einlagern. Dies ist nur möglich, da wir mit 2 Mähdreschern über die entsprechende Schlagkraft verfügen. Es handelt sich hierbei um zwei Fortschritt E 514 mit 4,70 m Schneidwerk.




Den angebauten Winterraps darf unser "Erich" allein dreschen, da er über einen Schneidwerk mit Rapsvorsatz verfügt. Es wird auch hier darauf geachtet, den Raps mit einer Feuchte von unter 9% zu dreschen, da uns dadurch Abzüge vom Handel erspart bleiben. Neben der Witterung spielt hierbei auch die Unkrautarmut eine sehr große Rolle.

Für unsere Kälbchen brauchen wir gutes Stroh für die Einstreu. Dieses wird mit einer Hochdruckballenpresse Fortschritt K 454 in kleine Strohballen (10-15 kg) gepresst und im Bergeraum gelagert.


Wenn das Stroh vom Feld geräumt wurde oder mit dem Drescher breitgehäckselt wurde, wird möglichst schnell die Stoppelbearbeitung durchgeführt, um das (unvermeidliche) Ausfallgetreide zum Keimen zu bringen und die Wasserverdunstung zu reduzieren. Sofern noch etwas Gülle übrigbleibt (von der wir leider, entgegen den meisten Vorstellungen, viel zu wenig haben) wird zur besseren Strohrotte unmittelbar vor dem Grubbern 10 cbm/ha ausgebracht. Eine sehr große Bedeutung hat in unserem Betrieb die Bekämpfung der Quecke mit dem Grubber im Rahmen der Stoppelbearbeitung. Aus diesem Grund wird ein Väderstad-Grubber mit Mixer und Tiller seingesetzt.

Bei der Erzeugung von Maissilage setzen wir die Fortschritt Häcksler E 280 und E 281 ein. Um die Notwendige Beschädigung der Maiskörner (sonst können unsere Tiere die Nährstoffe im Maiskorn nicht erschließen) zu erreichen wird der Erntezeitpunkt auf Mitte Teigreife gelegt.
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Bei
der Silierung ist es nicht das wichtigste die erforderliche Schlagkraft
zu haben sondern eine ausreichende Verdichtung im Siloraum zu
erreichen. Durch die Bauart der Silokammern nach dem Trauensteiner
System ist eine bestmögliche Verdichtung möglich. Eingesetzt
wurden 2000 ein ZT 303 mit 5 t Eigengewicht und der Manitou mit 8 t
Eigengewicht.
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Bei der Erzeugung der Grassilage setzen wir ebenfalls die Fortschritt Häcksler E 280 und E 281 ein. Es werden 3 bis 4 Schnitte im Jahr durchgeführt.
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Für das Walzen gilt dasselbe wie bei der Maissilage, nur das es bei Grassilage aufgrund der Struktur bzw. Trockenmasse schwieriger ist.
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Anhand der Technik auf den Bilder ist zu erkennen, das wir keineswegs im Winter Langeweile haben. Zum Glück ist das Reparieren für Jens und Andre kein Problem. Derzeit wird ein Teil der Technik mit neuer Farbe versehen.
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Zur Landwirtin Renate Krause (Familienbetrieb)? |
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Zum Auto- & Reifenservice 24h Abschleppdienst Krause ? |