Aufgrund der aktuellen BSE-Problematik und vieler Anfragen kann ich Ihnen versichern, das Tiermehl oder andere Zutaten bei uns auch nicht ohne Absicht verfüttert worden sein können (durch illegale Beimischung im Kraftfutter durch schwarze Schafe in der Futtermittelindustrie), da wir seit 95 das Kraftfutter ausschließlich selbst erzeugen und nur die eigenen Zutaten auf unserem Hof zumischen lassen.
Die ca. 60 Milchkühe und ca. 24 Kalbinnen und Färsen werden in einem 1994 erbauten Liegeboxen-Laufstall (Rabenbauer) mit automatischer Lüftung gehalten. Wie der Name schon sagt, die Tiere können sich jederzeit frei bewegen; zum Futtertisch gehen und Silage und Heu fressen, Wasser trinken oder Kraftfutter (Getreideschrot) über einen Abrufautomaten fressen. Jede Kuh hat ein Halsband mit einem Sender, welcher jeder Kuh im Kraftfutterautomaten die einprogrammierte Menge (abhängig von ihrer Milchleistung) über 24h in kleinen Portionen zur Verfügung stellt. Oder sie legen sich zum Wiederkauen oder schlafen in eine Liegebox.

Die anderen Tiere werden im 1997 fertiggestellten Bullen- und Jungviehstall gehalten. Dort können sich die Tiere ebenfalls frei bewegen.

Unsere Tiere werden über das ganze Jahr mit qualitativ hochwertiger Silage und Heu bedarfsgerecht gefüttert. Dabei kommen bei der Silagebereitung keinerlei Silierhilfsmittel oder -zusätze zum Einsatz. Mit der aufgebauten Fräse auf der Manitou-Schaufel wird die Silage vom Silostock abgefräst. Dabei wird die verbleibende Silage nicht gelockert, was zur Folge hat, daß keine Nacherwärmung odr gar Schimmelpilzbildung erfolgt. Unterstützt wird dies durch den gleichmäßigen Vorschub von 15 cm über den gesamten Querschnitt täglich.

Nach dem abfräsen wird die Mais- und Grassilage sowie Heu auf den Futterverteilwagen L432 geladen.

Zwei mal täglich wird der Milchviehstall gefüttert wobei täglich (im Winter abends und im Sommer morgens) das Restfutter rausgeräumt und der komplette Futtertisch gekehrt wird. Beim Jungviehstall, wo auch die Bullen untergebracht sind, wird einmal täglich rausgeräumt und gefüttert. Zusätzlich zum Grundfutter bekommen die Bullen gequetschtes Getreide aus eigener Produktion.

Bei der Erzeugung von Grassilage wird dank hoher Schlagkraft und geeigneter Technik (Mähwerk mit Intensivaufbereiter) eine kurze Liegezeit erreicht was wiederrum der Garant für eine hochwertige Silage ist.

Besonders für unsere Kälber benötigen wir 1a Heu, welches wir jedes Jahr, bisher mit einer großen Portion Glück beim Wetter, in ausreichenden Mengen produzieren. Wenn das Gras die erforderliche Trockenheit erreicht hat wird in kürzester Zeit das Heu eingebracht, mit 2 Ladewagen; einem Deutz mit 32,5 cbm Fassungsvermögen und einem Fortschritt HTS.

Die einzige Arbeit im Lohn wird durch eine fahrbare Mühle aller zwei Wochen bei uns verrichtet. Es wird unser Getreide gemahlen für das Milch- und Jungvieh. Das gemahlene Getreide wird dann in ein großes Silo geblasen, woraus es dann per Kraftfutterautomat jeder Kuh entsprechend Ihrer Leistung einzeln zugeteilt wird. Der Getreideschrot für das Jungvieh wird in ein separates Silo geblasen von wo es auf den Futterverteilwagen beim Futterladen mittels Manitou unter das Futter gemischt wird bzw. per Schubkarre und Schaufel verteilt wird.


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